Einmal mehr schaffen es die Rintheimer Damen nicht die gewohnte Leistung abzurufen und unterliegen beim HC Mannheim Vogelstang knapp mit 27:26.


Von Anfang an war klar, dass diese Partie keine leichte werden würde. Mannheim startete motiviert in das Spiel und bot dem TSV von der ersten Minute die Stirn. Die Rintheimerinnen standen sich und ihrem Erfolg mal wieder selbst im Weg. Unkonzentriert und eher verhalten traf man zu oft die falsche Entscheidung oder agierte fahrlässig mit den hochprozentigen Chancen im Abschluss. So sahen die Zuschauer bis zur Halbzeitpause eine sehr ausgeglichene Partie, was sich auch im 11:11 Halbzeitstand wiederspiegelte.

Doch auch in der zweiten Hälfte schaffte es der TSV nicht den Schalter umzulegen und konnte zu keiner Zeit sein Tempospiel aufziehen. Stattdessen nutzte der HC seine Chancen und zog auf 20:15 davon. Erst durch die taktische Maßnahme des siebten Feldspielers schaffte es Rintheim aufzuschließen. Am Ende fehlte dem TSV dann die Zeit das Spiel nochmals zu seinen Gunsten zu drehen. „Wir machen uns das Leben selbst unnötig schwer“, resümiert Trainer Bene Hettich, der sich vor allem über die eigenen Fehler ärgert. „Wir haben viel zu viele Fehler im Angriff produziert und etliche Chancen liegen lassen.

Das müssen wir dringend ändern, sollten wir noch beim Rennen um die Meisterschaft mitwirken wollen.“ Denn durch den Sieg von Pforzheim/Eutingen und die schmerzhafte Niederlage des TSV haben sich gemeinsam mit der SG Stutensee/Weingarten drei Mannschaften um das Titelrennen herauskristallisiert unter denen nun wieder alles offen ist.

Es spielten: Weißinger, Jakob; S. Lutz 3, Peitler 2, Wollermann 2, Hofmann 2, K. Lutz 2, Kisling 1, Lang 1, Bauer 5/2, Binder 2, Stenzel 6/4, Müller.

TSV Rintheim

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