Der Altenheimer Peter Strosack erzielte drei Tore für Nettelstedt in Konstanz. ©Handball-Server

Jetzt geht es richtig los“, meinte Peter Strosack vom Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke nach dem souveränen 33:24-Sieg am Freitagabend bei der HSG Konstanz erleichtert.

 

Nach den ersten drei Saisonspielen wussten der Linkshänder aus Neuried-Altenheim und seine Teamkollegen nicht wirklich, wo sie standen. Die Ostwestfalen waren seit dem Saisonstart Anfang Oktober durch Corona, Quarantäne und Spielabsagen ziemlich gebeutelt und folglich noch nicht im Rhythmus, die Tabelle zudem schief, weil einige Teams bereits sechs Spiele, andere aber nur drei hatten. 

Elf Partien in sechseinhalb Wochen

Der Auswärtssieg am Bodensee war nun ein erfolgreicher Start in eine intensive Phase. So „Corona will“ folgen für den TuS, der von Rang 13 in der Tabelle auf Rang zehn (5:3 Punkte) kletterte, bis zum Ende des Jahres elf Partien in sechseinhalb Wochen: Am Mittwoch kommt bereits Aue nach Nettelstedt, am Freitag geht es nach Hüttenberg, und am Dienstag in einer Woche ist Bietigheim Gast in der Merkur-Arena – so lauten die nächsten Aufgaben. „Das werden anstrengende und harte Wochen“, weiß Peter Strosack, denn auch über Weihnachten sind Spiele geplant – am 23.12. gegen Emsdetten zu Hause, am 27.12. in Gummersbach und am 30.12. daheim gegen Wilhelmshafen. Anschließend folgt die WM-Pause.

Starke 6:0-Abwehr

Der 26-jährige TuS-Kapitän freut sich aber gleichzeitig, dass die Saison nun – trotz Corona – Fahrt aufnimmt. Und der Erfolg in Konstanz aufgrund einer starken 6:0-Abwehr, die dem TuS viele Gegenstöße ermöglichte, gibt Selbstvertrauen. „Wir wollen oben mitspielen“, nennt Peter Strosack, der drei Tore zum Auswärtssieg beisteuerte, das Saisonziel der vor zwei Jahren aus der Bundesliga abgestiegenen Nettelstedter.

Schwester Laura schaute vorbei

Den Abstecher ins Südbadische konnte der Altenheimer diesmal zwar nicht nutzen, um Freunde und Familie zu sehen, da die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Doch immerhin schaute seine Schwester Laura vorbei. Die 22-Jährige studiert in Konstanz und spielt Handball für den Frauen-Drittligisten Allensbach. Wegen ihres dritten Kreuzbandrisses ist sie derzeit aber außer Gefecht.

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